D115 Regionalkonferenz in Baden-Württemberg
- Ausgabejahr
- 2010
- Erscheinungsdatum
- 24.06.2010
Auf Einladung des Bundesministeriums des Innern und des Innenministeriums Baden-Württemberg können sich heute in Stuttgart Vertreter von Kommunen und Landkreisen über das Projekt D115 Einheitliche Behördenrufnummer informieren. Eröffnet wird die vierte Regionalkonferenz des Projektes von der Staatssekretärin im Bundesinnenministerium und Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik Cornelia Rogall-Grothe und Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster. Vorgestellt werden Erfahrungen mit dem Pilotbetrieb der einheitlichen Behördenrufnummer. Gleichzeitig sollen interessierte Kommunen in Baden-Württemberg ermutigt werden, den neuen Bürgerservice vor Ort einzuführen.
Hierzu erklärte Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe: „Die Kommunen sind die ersten Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger in allen Verwaltungsfragen. Sie sind daher Erfolgsgarant. Über die 115 bekommt der Bürger schnell, einfach und freundlich eine verlässliche Antwort auf seine Fragen. Unser Ziel ist es, diesen Service künftig allen Bürgern unseres Landes zur Verfügung zu stellen.“
D115 ist ein ebenenübergreifendes Projekt von Bund, Ländern und Kommunen und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verwaltungsmodernisierung. Derzeit können 13 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Modellregionen diesen Service nutzen. In Baden-Württemberg hat bislang der Bodenseekreis die 115 eingeführt, in Stuttgart soll die Nummer in 2011 freigeschaltet werden. Die Städte Freiburg und Karlsruhe haben bereits Interesse bekundet. Die Veranstaltung in Stuttgart ist Teil einer Reihe von Regionalkonferenzen. Im nächsten halben Jahr sind Regionalkonferenzen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern geplant.
Die 115 ist derzeit montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Nach dem D115-Serviceversprechen sollen 75 Prozent der Anrufe innerhalb von 30 Sekunden durch Mitarbeiter in einem D115-Servicecenter angenommen werden. Ziel ist es, 55 Prozent der Anrufe beim ersten Anruf zu beantworten. Wenn eine Frage nicht sofort beantwortet werden kann, erhält der Anrufer innerhalb von 24 Stunden während der Servicezeiten eine Rückmeldung – je nach Wunsch per Mail, Fax oder Rückruf.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.bmi.bund.de sowie unter www.d115.de.

